Stadtnachricht

Die Kreativität nimmt zu, aber Corona beeinträchtigt weiter unser Leben


Die Kreativität nimmt zu

Eine nette Idee vom Team der Werk-AG mit bunt bemalten Steinen eine „Aacher Coronazeitschlange“ auf dem Weg zum Schulhof bauen zu lassen. Die Schlange mit den kreativ gestalteten Steinen wird von Tag zu Tag länger. Sicherlich eine schöne Beschäftigung für die Kinder und eine Abwechslung. Danke dem Team der Werk-AG und den Kindern die sich an der Aktion beteiligen.  


 Steinschlange Werk-AG

Aber Corona beeinträchtig weiterhin unser Leben

Trotz aller angekündigten Lockerungen beim Schul- oder Kindergartenbesuch, bei der Öffnung von Geschäften oder Gaststätten, können die erzeugten Erwartungen und Hoffnungen oft nicht erfüllt werden.
Wir sind beim Kindergarten und der Schule noch ein weites Stück von der gewohnten Normalität entfernt. Die Schulleitung und die Verantwortlichen für den Kindergarten müssen den Spagat der gesetzlichen Vorgaben und dem Wunsch, alle Kinder wieder wie gewohnt zu betreuen, versuchen zu lösen. Hier wird alles Menschenmögliche getan gerechte Lösungen für die Eltern und die Kinder zu finden. Ich bitte um ihr Verständnis und die Bereitschaft auch weiterhin als Gemeinschaft zusammen zu stehen und die gefundenen Lösungen mitzutragen.
Ein Corona-Opfer in Aach ist sicherlich die Schließung der Blumen Boutique seit Montag dieser Woche. Ich bedauere dies sehr, denn dadurch geht ein Stück Vielfalt des Waren- und  Dienstleistungsangebotes in Aach verloren. Auch die Speisegaststätten werden sich aufgrund der derzeitigen Anforderungen an die Öffnung der Betriebe schwer tun sofort wieder zu öffnen. Alle anderen Betriebe in Aach haben durch die verordnete Schließung große Umsatzeinbußen zu verzeichnen und mit der bedingten Öffnung kehrt der Umsatz nicht voll zurück. Ich wünsche allen Betrieben in Aach Durchhaltevermögen und bitte die Aacher diese Betriebe zu unterstützen.
Im Jahreskalender fest verankerte Vereinsfeste wie das Maibaum stellen oder das Muttertagkonzert konnten nicht durchgeführt werden. Der Trainings- und Probenbetrieb ist immer noch größtenteils nicht erlaubt. Hier fehlt uns allen etwas, was als Normalität empfunden wurde und jetzt nach der Krise vielleicht wieder eine größere Wertschätzung erfährt.
Die Gemeinschaft und die Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung in Aach sind nach wie vor sehr groß. Die Aktion der selbst genähten Masken ist sehr gut angenommen worden. Weitere Näherinnen haben fleißig gearbeitet und es sind immer noch bzw. wieder neue Masken auf dem Rathaus erhältlich. Hier nochmals Danke an die Näherinnen.
 
Die Zahlen der nachgewiesenen Corona-Infizierten im Landkreis und insgesamt in Baden-Württemberg und Deutschland geben Hoffnung, dass es weiterhin eine schrittweise Normalisierung gibt. Wir merken alle immer mehr, dass alle Telefonate, Videokonferenzen und virtuellen Sitzungen die persönlichen Kontakte nicht ersetzten können. Wir müssen nun ein vernünftiges Maß finden die Erfolge bei der Bekämpfung der Verbreitung des Virus nicht auf´s Spiel zu setzen und dennoch mit Zuversicht versuchen der gewohnten Normalität näher zu kommen. Halten Sie durch, bleiben Sie gesund.
 
 
 
Ihr
 
Manfred Ossola
Bürgermeister